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Angst essen Seele auf

Opgaver til filmen:
Scene 2, Scene3, Scene
4 + 5, Scene 6 - 8, Scene
9 - 12 centrale begreber og temaer
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Regie u. Buch:
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Rainer Werner Faßbinder
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Format:
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Prädikat:
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Stichworte:
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FSK:
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Kategorie:
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93 Min. - 16 mm - farbig
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wertvoll
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Ausländer - Minderheiten - Soziales Verhalten
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12 Jahre
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Spielfilm
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Inhalt: In einem Ausländerlokal trifft die Witwe Emmi
den marokkanischen Gastarbeiter Ali. Aus der Zufallsbekanntschaft
erwächst eine solche Zuneigung, daß Emmi schließlich Ali gegen
den Widerstand ihrer erwachsenen Kinder heiratet. Zunächst hält
die Gehässigkeit der Nachbarn und Verwandten das ungleiche Paar
zusammen. Sobald aber die Umwelt bereit ist, die Verbindung zu
akzeptieren, kommt es zu Unstimmigkeiten. Ali, der sich von Emmi
eingesperrt fühlt, kehrt zu der Kneipenwirtin Barbara zurück.
Eines Abends bricht er bewußtlos zusammen. Im Krankenhaus erfährt
Emmi, daß er infolge der dauernden psychischen Spannungen an
Magengeschwüren leidet. Trotz geringer Erfolgsaussichten will sie
einen neuen Anfang wagen.
Der Wunsch nach einer menschlicheren Gesellschaft ist das
Grundmotiv dieses Filmes, der anrührend die Angst des einzelnen
vor Einsamkeit und seine Suche nach Wärme und Geborgenheit mit
den geballten Vorurteilen und sinnlosen Konventionen der
Gesellschaft konfrontiert.
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Emmi
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Brigitte Mira
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Ali
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El Hedi Ben Salem
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Barbara
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Barbara Valentin
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Krista
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Irm Hermann
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Bruno
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Peter Gauhe
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Albert
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Karl Scheydt
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Eugen
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Rainer Werner Fassbinde
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Herr Gruber
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Marquard Bohm
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Herr Angermeyer
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Walter Sedlmayer
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Frau Angermeyer
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Doris Mattes
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Frau Münchmeyer
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Liselotte Eder
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Paula
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Gusti Kreissl
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Hedwig
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Margit Symo
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Emmi Kurawski (Brigitte Mira), Witwe und Mutter dreier
erwachsener Kinder, geht tagsüber putzen und verbringt die
Abende alleine vor der Glotze. Eines Tages flüchtet sie vor
einem gräßlichen Regenschauer in die triste Kneipe der
drallen Barbara (Barbara Valentin). Hier fordert der junge
Marokkaner Ali (El Hedi Ben Salem) die alte Dame zu einem
Tanz auf. Aus Zuneigung erwächst Zärtlichkeit, und schließlich
landen beide auf dem Standesamt. Die Nachbarn zerreißen
sich das Maul, für die Arbeitskolleginnen ist Emmi plötzlich
Luft, im Tante-Emma-Laden wird sie nicht mehr bedient, und
ihre eigenen Kinder brechen den Kontakt zu ihr.
Dies ist einer der bekanntesten Filme
Fassbinders; er stammt aus einer Phase, als seine Werke
konventioneller und damit aber auch zugänglicher wurden.
Fassbinder erzählt sein Melodram mit unprätentiöser
Geradlinigkeit, aber keinesfalls ohne Biß. Viele Kritiker
waren seinerzeit überrascht, daß die als
Volksschauspielerin bekannte Brigitte Mira eine
ausgezeichnete Leistung bot.
Gnadenlos hält uns Rainer W. Fassbinder
zum Thema Ausländerfeindlichkeit und Einsamkeit den Spiegel
vor. Sein 18. Film erhielt den Preis der Internationalen
Filmkritik in Cannes, die glänzende Brigitte Mira den
Bundesfilmpreis.
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