Lyt til Mozart:  Sonate i C-dur 

Se dokumentet i nyt vindue    Mozart-teksten fortsat       Emnet: Musik

WOLFGANG AMADEUS MOZART

'27.  Januar 1756—5. Dezember 1791)

 

Ein sechsjähriger Junge sitzt am Klavier. Die kleinen Finger laufen schnell über die Tasten.

Manchmal fällt es ihm schwer, die grossen Sprünge zwischen einem tiefen und einem hohen Ton

zu schaffen, aber er trifft nicht daneben. Man sieht es seinem Gesicht an, dass er sich Mühe gibt

Er denkt an nichts Anderes. Was um ihn vor sich geht, bemerkt er gar nicht. Mit seiner Musik

befindet er sich in guter Gesellschaft.

Aber was für eine Melodie spielt er?

 

 

Woher hat er die Melodie ?          

Er hat sie selbst gemacht. Er hat sie sozusagen 'erspielt'  (1) und Spass gehabt, während sie am

Klavier entstand.(2)                                                                        

Es ist eine Tanzmelodie, die er komponiert hat, ein kleines Menuett. Und alles ist in schönster

Ordnung:

Zuerst ein Abschnitt von 4 Takten. Die 4 Takten sind wie eine Frage, die eine sofortige Antwort

fordert.(3)   Und die Antwort folgt in den nächsten 4 Takten.

Aber was passiert dann ?

Die Takten 1 bis 8 sind in Dur geschrieben, in der hellen (4) Tonart, aber jetzt ziehen dunkle

Wolken am Horizont auf: Die Musik geht in Moll, die dunkle Tonart, über, und so geht es weiter

bis zum Takt 16. Da wird wieder Licht, und bis zum Ende der Melodie ist alles wieder heiter. (5)

Mozart verstand schon damals, mit 6 Jahren, die Musik lebendig und abwechslungsreich zu

gestalten.

Er war nur 4 Jahre alt. Eines Tages hatte er zugehört und mitgesehen, wie seine grosse Schwester

am Klavier übte. Als sie fertig war, meinte der kleine Mozart, jetzt sei er an der Reihe.(6)  Mit

zwei kleinen Fingern schlug er zwei Tasten an, und zwar (7) so, dass zwischen den Fingern eine Taste

war. Der Klang gefiel ihm. Mit diesem Fingerabstand spazierte er alle Tasten entlang, von den

höchsten bis zu den tiefsten und wieder zurück. Das klang immer noch schön und machte

großen Spass.  Er lachte so laut, dass sein Vater dazukam. Der kleine Wolfgang wiederholte die

Übung, und sowohl Vater als Sohn waren zufrieden.

Der kleine Mozart und die Musik waren gute und unzertrennliches Freunde.

Eines Abend kam sein Vater mit einem anderen Musiker nach Hause.

- Wo ist der Wolfgang ? wollte er wissen.

Der Vater wollte wohl noch einmal seinen begabten Sohn vorzeigen  (8)

Aber es ging anders, als sich der Vater vorgestellt hatte.

- Na, kommst du, Wolfgang ?

Keine Antwort

- Was machst du ?

- Ich komponiere!

Die beiden Erwachsenen lächelten.

- Ach so, du komponierst! Was komponierst du denn ?

-Ein Konzert für Klavier. Der erste Teil ist gleich fertig.

Der Vater war jetzt neugierig geworden.

- Darf ich dein Notenpapier sehen, mein Junge ?

Das gefiel dem Wolfgang nicht, und schon gar nicht, wenn der fremde Herr auch mitgucken sollte.

Aber der Vater nahm ihm die Noten, und ganz so wie der Junge sich vorgestellt hatte, lachten die

beiden Erwachsenen, indem sie auf die zahlreichen Tintenkleckse  (9) zeigten. Da waren mehr

Tintenkleckse als Noten.         Mozart-teksten fortsat 

 

1 leget sig frem til den

2 opstod

3 kræver

4 lyse

5 muntert

6 nu var det hans tur

7 endog

8 vise frem

9 blækklatter

 

Mozart-teksten fortsat