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Woher hat er
die Melodie ?
Er
hat sie selbst gemacht. Er hat sie sozusagen 'erspielt' (1)
und Spass gehabt, während sie am
Klavier
entstand.(2)
Es
ist eine Tanzmelodie, die er komponiert hat, ein kleines Menuett.
Und alles ist in schönster
Ordnung:
Zuerst
ein Abschnitt von 4 Takten. Die 4 Takten sind wie eine Frage, die
eine sofortige Antwort
fordert.(3)
Und die Antwort folgt in den nächsten 4 Takten.
Aber
was passiert dann ?
Die
Takten 1 bis 8 sind in Dur geschrieben, in der hellen (4) Tonart,
aber jetzt ziehen dunkle
Wolken
am Horizont auf: Die Musik geht in Moll, die dunkle
Tonart, über, und so geht es weiter
bis
zum Takt 16. Da wird wieder Licht, und bis zum Ende der Melodie
ist alles wieder heiter. (5)
Mozart
verstand schon damals, mit 6 Jahren, die Musik lebendig und
abwechslungsreich zu
gestalten.
Er
war nur 4 Jahre alt. Eines Tages hatte er zugehört und mitgesehen,
wie seine grosse Schwester
am
Klavier übte. Als sie fertig war, meinte der kleine Mozart, jetzt
sei er an der Reihe.(6) Mit
zwei
kleinen Fingern schlug er zwei Tasten an, und zwar (7) so, dass
zwischen den Fingern eine Taste
war.
Der Klang gefiel ihm. Mit diesem Fingerabstand spazierte er alle
Tasten entlang, von den
höchsten
bis zu den tiefsten und wieder zurück. Das klang immer noch
schön und machte
großen
Spass. Er lachte so laut, dass sein Vater dazukam. Der
kleine Wolfgang wiederholte die
Übung,
und sowohl Vater als Sohn waren zufrieden.
Der
kleine Mozart und die Musik waren gute und unzertrennliches
Freunde.
Eines
Abend kam sein Vater mit einem anderen Musiker nach Hause.
-
Wo ist der Wolfgang ? wollte er wissen.
Der Vater
wollte wohl noch einmal seinen begabten Sohn vorzeigen (8)
Aber
es ging anders, als sich der Vater vorgestellt hatte.
-
Na, kommst du, Wolfgang ?
Keine Antwort
-
Was machst du ?
-
Ich komponiere!
Die beiden
Erwachsenen lächelten.
-
Ach so, du komponierst! Was komponierst du denn ?
-Ein Konzert
für Klavier. Der erste Teil ist gleich fertig.
Der
Vater war jetzt neugierig geworden.
-
Darf ich dein Notenpapier sehen, mein Junge ?
Das gefiel dem
Wolfgang nicht, und schon gar nicht, wenn der fremde Herr auch
mitgucken sollte.
Aber
der Vater nahm ihm die Noten, und ganz so wie der Junge sich
vorgestellt hatte, lachten die
beiden
Erwachsenen, indem sie auf die zahlreichen Tintenkleckse (9)
zeigten. Da waren mehr
Tintenkleckse
als Noten.
Mozart-teksten
fortsat
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